Corona-Informationen

Wir erleben gerade sehr herausfordernde Zeiten. Nachdem seit einem halben Jahr zunächst noch der Lockdown „light“ das Land fast gänzlich heruntergefahren hat, spürt man nun Mitte Juni 2021 endlich wieder eine Aufbruchsstimmung. Es werden täglich Millionen Impfungen durchgeführt. Durch die dazu kommenden sinkenden Inzidenzzahlen wächst die Hoffnung auf ein absehbares Ende der Corona-Pandemie.

Dennoch bestehen – nach nun mehr als einem Jahr der Pandemie – immer noch erhebliche Einschränkungen. Die langfristen wirtschaftlichen Folgen sind immer noch nicht absehbar, aber für viele von uns – zum wiederholten Male – massiv spürbar. Zahlreiche Hilfspakete für Unternehmen, Selbstständige und Arbeitnehmer sind von Bund und Land auf den Weg gebracht worden, um die Folgen dieser Krise bestmöglich abzufedern (Stichworte „Überbrückungshilfe“, „November- und Dezemberhilfe“). Nähere Informationen zu den Hilfsmaßnahmen finden Sie im Download.

Die von Bund und Länder ausgerufene Überbrückungshilfe wird stetig ausgeweitet bzw. an die aktuelle Situation angepasst. Kürzlich wurde bereits die 4. Auflage der Überbrückungshilfe angekündigt.
Bei Beantragung der angesprochenen Hilfsprogramme, müssen sich Betroffene der Unterstützung von Steuerberatern oä. bedienen. Von nicht untergeordneter Bedeutung ist dabei das immanente Strafbarkeitsrisiko des Subventionsbetrugs nach § 264 StGB, auch für den Berater.

Auch im Steuerrecht wurden Erleichterungen beschlossen: So wurde von Vollstreckungen Abstand genommen, Steuernachzahlungen und -vorauszahlungen wurden unbürokratisch zinslos gestundet oder herabgesetzt und Sondervorauszahlungen im Bereich der Umsatzsteuer erstattet. Auch hier arbeiten alle Beteiligten an dem einen Ziel, die Wirtschaft und die Arbeitsplätze aufrechtzuerhalten.

Bereits zu Beginn der Pandemie wurde von Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht (COVInsAG) am 27.März 2020 beschlossen und am gleichen Tag verkündet.

Das Gesetz sieht zeitlich befristete Anpassungen gesetzlicher Vorgaben im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vor, um Härtefälle zu vermeiden, die sich andernfalls aufgrund der Corona- Pandemie ergeben würden. Die Regelungen treten flankierend neben von Bund und Ländern angestoßene Maßnahmen im Finanzierungsbereich, Arbeits- und Steuerrecht.

Der Gesetzgeber hatte zur Abmilderung der Folgen des SARS-CoV-2 Virus für kriselnde Unternehmen die Insolvenzantragspflicht von Unternehmen rückwirkend ausgesetzt. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist mit Ablauf des 30.04.2021 ausgelaufen. Ab dem 01.05.2021 sind Geschäftsführer nun wieder verpflichtet im Falle der Krise einen Insolvenzantrag einzureichen.

In den Fokus gerät aktuell die Aufarbeitung der Hilfsmaßnahmen. Aus steuerlicher Sicht handelt es sich bei den Corona-Hilfsmaßnahmen um Betriebseinnahmen. Sie sind im Jahresabschluss entsprechend zu erfassen. Näheres ist dem zum Download zur Verfügung gestellten Mandantenschreiben zu entnehmen.

Unser Büro ist besetzt. Wir sind erreichbar und stehen für Rat und Unterstützung zu vorgenannten Themen und Anträge gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Kanzlei Weigell-Team